Ferrite Gesamtübersicht

Rohstoffe für weichmagnetische Ferritkomponenten sind Eisen-, Mangan- und Zinkoxid. Die drei Oxide werden zu einem Granulat vermahlen und in eine Form gefüllt. Eine Hochleistungspresse formt mit einem Gewicht von mehreren hundert Tonnen aus dem Granulat einen Pressling.
Anschliessend wird der Pressling gebrannt. Bei diesem Sintervorgang verschmelzen die Metalle bei mehr als 1100° Celsius zu einer Einheit. Dabei schrumpft der Ferritpressling auf etwa die Hälfte seines ursprünglichen Volumens.
Wenn die Ferrite den Ofen verlassen, werden sie nach Bedarf mit weiteren Bearbeitungsprozessen kundenspezifisch bearbeitet (z.B geschnitten, geschliffen, poliert, überzogen).
Die Qualität von Ferroxcube Ferriten begründet sich durch das langjährige Know How dieses komplexen Herstellungsprozesses: dadurch ergeben sich in allen Belangen homogene Ferritkomponenten.
Jede der zahlreichen Anwendungen erfordert einen Ferrit mit ganz bestimmten magnetischen und elektrischen Eigenschaften. Neben Standardausführungen werden Ferrite deshalb für konkrete Anwendungen speziell designt. Denn erst die richtige Mischung aus Eisen, Mangan, Zink und den passenden Additiven ergibt die gewünschte Performance. Schliesslich muss der Ferrit in der Form dem jeweiligen Einsatzzweck angepasst werden. Handys zum Beispiel verlangen besonders flache Ferrite mit guten Übertragungseigenschaften.
Die Ingenieure von Ferroxcube entwickeln permanent neue Ferrite mit noch spezifischeren Kennwerten für immer erweiterte Anwendungen. Dank der langjährigen Erfahrung können auch „exotische“ Materialmischungen, Formtypen und –grössen entwickelt und hergestellt werden, von kleinsten Dimensionen bis zu extrem dicken Ringkernen.